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Pokal gegen Torpedo Eisen
29.08.2011 um 11:37 Uhr - Stefan
Der Pokal meinte es gut mit uns und servierte uns als ersten Gegner nach der Sommerpause quasi ein Freilos. Über Jahre hinweg hat Otze sich einen Ruf als Angstgegner von Torpedo Eisen erkämpft.

Gegner und Sommerpause waren dann auch erstmal die bestimmenden Elemente der Spielvorbereitung. Otze hatte in der Sommerpause die Abgänge von Torwart, Kapitän und einiger weiterer Otzen zu verkraften, so dass Alt-Otzen reaktiviert werden mussten und der ein oder andere Spieler eingeflogen wurde. Trotz aller Befürchtungen hatten wir zum Anpfiff dann drei Auswechselspieler parat hatten, die aber auch dringend nötig waren.
In der Nahbetrachtung stellte sich Torpedo Eisen dann als amtierender BunteLiga-Meister heraus. Im besten Falle würden wir also Frank Ordenewitz die Ehre bereiten Torpedo wie ein kleines Kaninchen über das Feld zu hetzen, im schlechtesten Fall hätte der Meister das mit dem Angstgegner schlichtweg vergessen.
Angesichts unserer Trainingsvorbereitung erübrigte sich die Diskussion darüber im Vorhinein.

Cay Cramm pfiff somit zum Pokal und Eisen machte früh Druck. Der Gegner zeichnete sich vor allen Dingen darüber aus, dass die Mannschaft sehr geschlossen spielt. Kein Einzelspieler sticht hervor, der Ball rotiert über viele Anspielstationen mit, wenn nötig, minimalen Ballkontakten. Darüber hinaus kann Torpedo das Spiel schnell verlagern und die Laufbereitschaft sorgt immer für mindestens zwei freie Anspielstationen, so dass in Ballnähe schnell Überzahl erzeugt wird. Ganz alte Otzen werden das irgendwoher kennen...
Otze suchte sich derweil selber, aber kämpfte geschlossen. Im Resultat fand das Spiel erst einmal hauptsächlich in Otzes Hälfte statt, nach einer Viertelstunde wurde ein diagonaler Fernschuss aus 20m plötzlich brandgefährlich, weil Philipp im Tor die Sicht verstellt war und plötzlich zappelte der Ball im Netz. Angriff um Angriff ging jetzt auf Otze nieder, nur gelegentliche Konter und Einzelaktionen konnten gelegentlich für Entlastung sorgen. Torpedo kombinierte sich stetig an den Strafraum und erspielte sich einige Chancen. Vieles wurde zur Ecke geklärt, so dass die Eckenstatistik in diesem Spiel wohl 25:1 ausging. Zum Glück konnte Eisen von diesen Ecken nicht zählbar profitieren. Nur kurz nach dem 1:0 gelangte nach einem Spielzug eine Flanke von rechts hoch in den Otzestrafraum wo zwei Torpedos am langen Pfosten lauerten. Ein Otzespieler konnte nicht zum Kopfball hochgehen, woraufhin der zweite Torpedo den Ball frei einköpfen konnte. Der Doppelschlag liess nichts Gutes hoffen, aber erst mit dem Pausenpfiff konnte Torpedo ein letzes Mal zählbares verwerten.

In der Pause wusste Otze, dass der Pokal in weite Ferne gerückt war, aber die Stimmung in der Mannschaft war trotzdem gut, kannten doch alle die Rahmenbedingungen. So setzten wir uns zum Ziel die zweite Halbzeit besser als die erste abzuschliessen und noch einmal alles zu geben.
Torpedo wechselte in der Halbzeit und so konnte Otze die ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit etwas besser mitspielen, aber das änderte nichts am Grundsätzlichen. Torpedo hatte die bessere Physis und gepaart mit ihrem Kurzpassspiel sorgte das im Verlauf für vermehrte Großchancen für Torpedo. Aber auch Otze konnte in der zweiten Halbzeit besser kontern und kam auch zu besseren Chancen. Das erste Tor für Otze hatte Aido auf dem Fuß, als einen Lupfer über einen weit vorne stehenden Torwart nur knapp am Tor vorbeischoss. Des weiteren konnten wir einen Lattentreffer verbuchen. Die eine Ecke für Otze wurde auf den kurzen Pfosten gezogen und der unbedrängte Kopfball ging nur knapp am langen Pfosten vorbei. Zudem konnten wir noch einige Fernschüsse auf das Torpedo-Tor bringen. Die größeren Chancen verbuchte allerdings Eisen, wobei ihre Chancenverwertung in der zweiten Halbzeit zum Glück nicht allzu gut war. Trotzdem wurde bald das 4:0 erzielt, aber im Anschluss hatte Aido dann wieder den Lupfer auf dem Fuß, der Ball ging hoch über den Torwart und diesmal titschte er in der Ecke auf - 4:1. Erwähnenswert ist noch das 5:1, wo sich Torpedo fast durch ganz Otze kombinierte bis sie mit zwei Mann vor unserem Towart standen und diesem keine Chance liessen. Letztlich konnten wir das Halbzeitziel erfüllen, kassierten aber noch das 6:1.

Besonderer Dank geht an: Urs, der nach Monaten wieder einmal auf dem Fußballfeld stand; Nils der angesichts unserer Personallage auch mit an Bord war. Philipp, der sich bereit erklärt hatte ins Tor zu gehen. Edgar, der so lange nicht da war, dass er Otze kaum wiedererkannte, aber fußballerisch eine große Bereicherung war. Cay Cramm der in einem immer fairen Spiel nur Abseitsentscheidungen zu treffen hatte. Und letztlich an den Gegner, der ein würdiger BunteLiga-Meister ist.


Aufstiegsformel3:0+2:2+3:1+1:4+4:2+6:3+9:1+Fazit
20.06.2011 um 18:09 Uhr - schnitzelton
Am vergangenen Sonntag hatten wir unser letztes Gruppenspiel in dieser Saison. Wir trafen bei wieder einmal nervend feuchten Witterungsverhältnissen auf die Mannschaft von "AvantiBUMBUM". In einer sehr einseitigen Begegnung konnten wir uns mit lediglich 10 Otze gegen nur 9 Avanti`s am Ende verdient mit 9:1(3:0) Toren durchsetzen und somit für einen gelungenen Saisonabschluss sorgen. Einen Spielbericht sparen wir uns diesmal, da die Eindeutigkeit dieses Erfolges nicht auch noch groß erklärt bzw. beschrieben werden muss. Allerdings möchten wir an dieser Stelle unseren uneingeschränkten Respekt für den seinesgleichen suchenden Avanti-Fan zollen, der über die gesamte Spielzeit seine Mannschaft mit Pyro, Musik, Fahnen, Fanfaren und Gesang unermüdlich anfeuerte. Klasse!
Kommen wir zum Fazit dieser hoffentlich ersten und einzigen 2. Liga-Saison von "Otze mach et" in der Bunten Liga Köln. Zu Beginn der Abstiegssaison taten wir uns doch noch sichtlich schwer. Auch wenn der Auftakterfolg, ein 3:0 gegen "Zombie Zollstock", am Ende bei weitem nicht so deutlich war, wie es das Ergebnis aussagt. Denn in der zweiten Begegnung, 2:2 gegen "1.FC Döpfer", wurden uns leider schon sehr früh unsere Grenzen in der noch jungen Saison aufgezeigt. Es reicht am Ende halt eben nicht, wenn man seine sich bietenden Chancen nicht auch konsequent nutzt. Auch im nächsten Spiel, 3:1 gegen "13 Meter ohne Kopf", war bei weitem noch nicht der Glanz zu erkennen, den man so gerne verbreitet hätte. Zu fahrig und überhastet war unser Spiel und man merkte, dass wir noch weit von dem entfernt waren, was wir uns im regelmäßigen Montagstraining zu erarbeiten versuchten. Den absoluten Saisontiefpunkt mussten wir dann bereits am 4. Spieltag gegen die Mannschaft von "Zapzarap" erleben. Mit 1:4 Toren gingen wir, passend zur Rheinnähe, förmlich auf den Poller Wiesen unter. Und was umso schlimmer war, dass auch noch vollkommen verdient. In diesem einen Spiel kam aber auch wirklich alles das zu Tage, was eigentlich nicht passieren darf und schon gar nicht in nur einem einzigen Spiel. Als da wären, völlige Unterschätzung des Gegners, unglückliche Verletzungen, individuelle Vollaussetzer und absolut keine mannschaftliche Geschlossenheit. Diese Niederlage sorgte anschließend für eine Menge Gesprächsstoff mit reichlich Mailverkehr in den darauffolgenden Tagen. Unser nächster Gegner waren die "Kölschen Spartiaten". Und wenn es im Verlaufe einer Saison eines "Weckrufes" bedarf, so kam dieser in jenem Spiel. Von Beginn an taten wir uns in dieser Begegnung sehr schwer und gerieten auch gleich mit einem unvermeidbaren Eigentor früh in Rückstand. Das dies alles nicht gerade förderlich für unser Spiel und Nervenkostüm war, versteht sich wohl von selbst. Unmittelbar nach Beginn der zweiten 45 Minuten kam es zu besagten "Weckruf". Ein emsiger "Spartiate" stand völlig frei vor unserem Tor und hatte zudem eine sogenannte "100%tige Torchance" zur 2:0 Führung auf dem Fuß. Stattdessen schoss er aber eine Fahrkarte. Nach dieser Aktion ging plötzlich ein Ruck durch "Otze mach et". Wie so viele Dinge im Fußball, die sich eben nicht wirklich erklären lassen, so bedeutete diese eine Aktion die Wende in unserem bisherigen Auftreten. Wir glänzten in den verbleiben 40 Minuten zwar immer noch nicht, aber immerhin stand endlich eine Mannschaft auf dem Platz, die gemeinsam kämpfte und rannte. Schließlich konnten wir das Spiel mit 4:2 Toren für uns entscheiden. Was folgte war das Spiel gegen die Mannschaft von "Tsunami". Erstmalig in dieser Saison, war eine ganz klare Struktur in unserem Spiel erkennbar und so bescherte uns dieses Auftreten am Ende ein verdientes 6:3. Mit nun breiter Brust, aber auch angemessen Respekt, trafen wir im nächsten Spiel auf die Mannschaft von "Lokomotive Grüngürtel", den uneingeschränkten Tabellenführer. Die Art und Weise, wie wir in diesem Spiel auftraten, war schon sehr bemerkenswert. Nicht nur, dass an diesem Tag nur lediglich 11 "Otze" zur Verfügung standen, auch wie wir unermüdlich unser Spielsystem praktizierten zeigte, diese Mannschaft kann so viel bewegen, wenn sie denn nur will. Schließlich konnten wir verdient mit 4:3 Toren als Sieger den Platz verlassen. Unglaublich! Am 8.Spieltag galt es einen weiteren Aufstiegsaspiranten, die Jungs von der "Mülldeponie" auf Distanz zu halten. Bei sinnflutartigen Regenfällen hatten wir schließlich das bessere Ende auf unserer Seite und so gewannen wir dieses "Wasserballspiel" doch recht schmeichelhaft am Ende mit 1:0. Auch im nächsten Spiel sollte unser Siegszug weiter gehen. Gegen einen weiteren Aufstiegsaspiranten, die Mannschaft von "Friedenreichs Erben", konnten wir wieder einmal unsere mittlerweile hohe Disziplinfähigkeit unter Beweis stellen und so belohnten wir uns am Ende dieser doch sehr flotten Begegnung mit einem verdienten und schön anzusehenden 3:1. Am letzten Spieltag gelang uns dann, wie bereits schon zu Beginn dieser Ausführungen erwähnt, mit dem 9:1 gegen die Mannschaft von "AvantiBUMBUM" der nun schon beeindruckende 5. Sieg in Folge. Letztlich ist uns dann doch noch ein überzeugender Aufstieg und somit die Rückkehr in die 1. Liga gelungen. Von nun an gilt es aber, dass spielerische Potenzial und die unvermeidliche Taktikdisziplin mit regelmäßigen Training weiter zu entwickeln, damit man in der neuen Saison nicht gleich wieder eine böse Überraschung erlebt und dann bereits schon zu Saisonbeginn unnötig unter Druck gerät.
In diesem Sinne, ein dreifaches Otze-mach Otze-mach Otze-mach et.


Dank an Frank!
20.06.2011 um 10:14 Uhr - Stefan
Heute möchten wir uns bei Frank bedanken, der sich nach einer erfolgreichen BuntenLiga-Karriere aus dem Spielbetrieb zurückzieht.
Frank hat Otze in den letzten Jahren entscheidend geprägt, soweit das in einer Basisdemokratie geht, und zwar sowohl auf als auch neben dem Platz.
In dieser Saison war Frank ein Grundbaustein unseres Aufstiegs, aber auch neben dem Platz muss jetzt erstmal eine Lücke gefüllt werden, wo Frank viel organisiert, spielberichtet und geschnitzelt hat.

Frank, Du bist jederzeit und immer willkommen - als Zuschauer, Motivator, Mitgriller oder als stille Reserve.

Im Namen der gesamten Mannschaft möchte ich hier ein großes DANKE an Frank aussprechen!


Erfolgreicher Saisonabschluß mit 5. Sieg in Folge!
19.06.2011 um 18:28 Uhr - schnitzelton
Mit einem verdienten 9:1(3:0) Torerfolg gegen "Avanti BUM BUM" haben wir heute die Saison erfolgreich beendet.


Eigentlich alles klar, oder ?
06.06.2011 um 09:11 Uhr - schnitzelton
Schon vor unserem vorletzten Gruppenspiel am gestrigen Sonntagnachmittag war uns klar, dass wir nach dem schmerzlichen, aber letztlich verdienten Abstieg in der letzten Saison nun wieder aufsteigen werden und trotz dieser Tatsache die verbleibenden zwei Spiele nicht so einfach her schenken wollen, sondern den Schwung der letzten Wochen mitnehmen möchten, um am Ende mindestens Platz 2 in unserer Gruppe zu erreichen. Zudem war uns klar, dass wir gegen Friedenreichs Erben auf eine Mannschaft treffen werden, die unser Vorhaben sicherlich nicht so einfach hinnehmen werden, auch wenn sie letztlich nicht den Zauberfußball wie ihr deutsch/ brasilianischer Namensgeber(Arthur Friedenreich 1892-1969)spielen, aber immerhin in der Lage sind, was ja auch schon die Ergebnisse der letzten Wochen/Monate zeigten, es dennoch sehr gut verstehen das Bällchen laufen zu lassen und somit jedem Gegner das Leben schwer machen können. Nach dem Anpfiff von Schiri Dieter Winzen bekamen wir auch gleich einen ersten Eindruck davon vermittelt. Friedenreichs Erben versuchte erst gar nicht abwartend zu agieren, sondern legte gleich mächtig los, in der Hoffnung frühzeitig ein Tor erzielen zu können. Von Beginn an kontrollierten sie das Mittelfeld und versuchten ohne Umwege auch gleich ihre beiden schnellen Stürmer in Szene zu setzen. Meistens war aber an unserem Strafraum dann Endstation, da unsere Abwehr an diesem Tage wieder einmal sehr aufmerksam und schnörkellos zu Werke ging. Nach 20 Minuten ließ dann der Druck von FE etwas nach und wir konnten unsererseits ein paar gute Angriffe einleiten, die vorerst allerdings zu keinem Tor führten. Dies änderte sich dann aber schlagartig in der 30.Minute, als Aido nach einer schönen Einzelleistung zum 1:0 einnetzen konnte. Mit diesem Resultat ging es auch in die Halbzeitpause. Mit Beginn der zweiten 45 Minuten das gleiche Bild wie zuvor, FE die aktivere Mannschaft, der es nun allerdings auch gelang, umgehend in unseren Strafraum einzudringen, allerdings ohne zählbaren Erfolg. Ganz anders bei uns, bereits in der 55. Minute kann sich Boris nach schöner Vorarbeit am linken Flügel durchsetzen und den Ball am heraus eilenden FE-Keeper vorbeispitzeln und somit die 2:0 Führung erzielen. Unbeeindruckt von diesem Rückstand, versuchte FE weiter nach vorne zu spielen um endlich den Anschlusstreffer setzen zu können. Im Glauben, dass diese Führung schon reichen könnte, ließen wir leider etwas nach und so mussten wir uns zwangsläufig zwischen der 60. und 75. Minute erheblicher Angriffe von FE erwehren. Im Verlauf dieser Angriffe rettete nach einem Freistoß von FE der Pfosten einen Anschlusstreffer. Dies war zugleich der sprichwörtliche Weckruf auf unserer Seite und wir versuchten nun die nicht enden wollenden Angriffe von FE mit Konter zu beantworten. Einer dieser Konter führte in der 80. Minute zum Erfolg, da Lorenz nach einem tollen Zuspiel alleine vor dem FE-Keeper stand und das entscheidende 3:0 erzielte. In der 90. Minute gelang dann den unermüdlich angreifenden FE doch noch der Anschlusstreffer. Auch wenn dieser Treffer letztlich ein Geschenk unsererseits war, so war er dennoch verdient. Nach diesem 3:1(1:0) Torerfolg ist klar, dass wir nun rein rechnerisch gesehen, im letzten Spiel noch mindestens einen Punkt brauchen, um als Gruppenzweiter aufzusteigen. Sollten es am Ende 3 Punkte werden und LOK noch einmal schwächeln, dann ist natürlich klar, dass wir nichts dagegen hätten als Tabellenerster aufzusteigen. Eigentlich alles klar, oder ?


Verdienter Erfolg gegen Friedenreichs Erben !
05.06.2011 um 17:48 Uhr - schnitzelton
Mit einem verdienten 3:1(1:0) Torerfolg haben wir heute den 2. Tabellenplatz gefestigt und sind damit sehr zufrieden.


Otze wieder erstklassig!!!
30.05.2011 um 11:51 Uhr - Jasper
Nachdem Tsunami verloren hat, kann Otze nicht mehr vom Aufstiegsplatz verdrängt werden.
Vielen Dank dafür, dass wir, nach nur einem Jahr, wieder in die erste Klasse zurückkommen werden. Das Wintertraining und die Mannschaftsgeschlossenheit haben ein neues Otze geschaffen.
Jungs, weiter so!!!!

OME
Jasper


Wasserballsaison erfolgreich eröffnet !
23.05.2011 um 10:59 Uhr - schnitzelton
Letzten Sonntag fanden wir uns bei zumindest anfangs herrlichen Sonnenschein wieder einmal auf der Jahnwiese ein, um weiter fleißig Punkte zu sammeln. Die Mülldeponie war diesmal unser Gegner und es sollte ein sehr unterhaltsamer und abwechslungsreicher Nachmittag werden. Im Vergleich zum letzten Spiel hatten wir wenigstens zu Beginn zwei Auswechselspieler am Start. Fast pünktlich pfiff Schiri Champenois die Begegnung an und sogleich versuchten beide Mannschaften den Ballbesitz möglichst kurz zu halten, damit jeder auf dem Platz mindestens einmal die Qualität des Bällchen testen durfte. Irgendwann begab es sich, dass die Mülldeponie sich entschied, doch einfach mal auf unser Tor zu schießen und gleich wurde es auch schon ein wenig brenzlig, da der gut gemeinte, aber letztlich unkontrollierte Torschussversuch durch Andy`s Kopfeinsatz die Richtung veränderte und somit ganz knapp am Pfosten vorbei kullerte. Ab diesem Zeitpunkt hatte der Himmel von dem bisher bescheidenen Gekicke genug gesehen und er entschloss sich, da beide Mannschaften ihre Chance ja schließlich gehabt hätten, doch nun gefälligst eine andere Sportart ausprobieren sollten. Sogleich begann der Himmel erst zaghaft und dann bereits nach wenigen Minuten wie aus Kübeln zu heulen. Als nach kurzer Zeit keiner mehr auf dem Platz eine trockene Stelle am Körper hatte und der Flüssigkeitsaustritt einfach nicht nachlassen wollte, unterbrach Schiri Champenois die Partie, da ein Spiel mit erheblich eingeschränkten Sichtverhältnissen unter diesen Umständen einfach nicht mehr möglich war. Nachdem der Himmel sich auf gutes Zureden 10 Minuten später dann beruhigt hatte, wechselten beide Mannschaften in der Tat die Sportart und man verständigte sich auf Wasserball. Die Ausübung dieser Sportart bereitet beiden Mannschaften wahrlich keine große Freude, da nach dem bisher mageren Spiel nun auch noch das Glücksspiel hinzu kam. Man muss letztlich beiden Mannschaften hoch anrechnen, dass sie stets bemüht waren, sowas wie Spielkultur zu praktizieren. Bis zum Pausenpfiff schwamm man dann friedlich so dahin. Mit Beginn der zweiten 45 Minuten wurde das Spiel nun ein wenig besser und zugleich intensiver. Beide Chefbademeister hatten wohl in der Halbzeitpause die richtigen Worte gefunden. Dennoch musste man bis zur 65.Minute warten, als dann aber eine große Aufregung in unserem 16er Becken entstand, ein Müllschwimmer hatte sehr beherzt das Bällchen mit einem unglaublichen Aufsetzer gegen den Pfosten gezimmert und von dort flog dieser Richtung zweiten Pfosten, an dem schon ein mit geschwommener Müllschwimmer gierig wartete, um humorlos trocken ein zu netzen. Aber wie schon im Spiel gegen 13MoK packte Jonathan eine unglaubliche Grätsche aus, die uns wieder einmal vor einem Gegentreffer bewahrte, ihn aber leider nicht vor unangenehmen Schmerzen in der Weichabteilung. Letztlich erholte er sich doch recht schnell wieder und konnte dann somit einige Minuten später quicklebendig mit schwimmen. In der 80.Minute durften wir dann das Spiel für uns entscheiden. Aido tauchte nach einem Eckball im Fünfer freistehend vor dem Müllneptun auf und konnte mit einem Kopfball das bis dahin für uns sicherlich schmeichelhafte 1:0 erzielen. In den verbleibenden Minuten gerieten wir noch ein wenig unter Druck, da die Mülldeponie nun alles was schwimmen konnte nach vorne beorderte. Letztlich erwehrten wir uns dem Ansturm erfolgreich und als Belohnung durften wir den Sieg dann nach Hause paddeln. In der Zwischenzeit strahlte auch mal wieder die Sonne und wir mit ihr um die Wette. In den letzten 2 Ligaspielen wollen wir spielerisch wieder etwas besser werden. Allein schon wegen dem Himmel. Versprochen!


20.05.2012 um 08:54 Uhr (CEST) - Load: 445ms - Queries: 28